Neue Dimensionen für den Sport.

Institut für Sport & Wissenschaft (ISW).

Boxing

Mentales Traiing im Boxen.


1) Wir gingen die Erfahrungen eines WM-Boxers nach seinem Training durch.

18.30 Uhr, nach dem Training.
Er war vollkommen kaputt.
Wir gingen die einzelnen Punkte durch, wo er sich kaputt fühlte.
Innerhalb kurzer Zeit war das kaputte Gefühl verflogen.
Die Muskeln waren leichter und lockerer.
Wir entdeckten, wie bestimmte Übungen im Training zu früh getimt waren. Wir konnten genau erkennen, welche Übungen welche Auswirkungen auf den Körper hatten.
Dies war die erste Stufe von BOXING mental.
Das Aktivieren des Mentalen im Körperlichen.

Die angeleitete Aufmerksamkeit konnte innerhalb von Minuten im Körper an ganz bestimmten Stellen den Milchsäurewert drastisch reduzieren.
D.h. das Mentale konnte den biochemischen Prozeß der Erschöpfung im Körper umkehren.

Das war der Beginn einer Erfahrung, die den Boxer von der körperlichen Schwere nach dem Training - oder später nach einem Kampf - befreien kann.
Wenn Bewegungen vom Mentalen ausgehen, sind sie schneller und besser koordiniert. Wenn die Erschöfpung im Körper steckt, werden Bewegungen verhaltener, ungenauer und treffen seltener das Ziel.
Wird die Trainingsbelastung regelmäßig mental reduziert, werden die Bewegungen schneller und besser korrdiniert.
Es entsteht mehr Über- blick und Selbstbewußtsein. Wird das regelmäßig trainiert und reduziert, erholt sich der Boxer jeweils schneller und seine psychische Gesamt- verfassung wird deutlicher und klarer.

Die Erholungsphase nach dem Training - einschließlich dem Schlafen nachts - wird dann effektiver, der Körper wird schneller mit Belastungen fertig und setzt den Trainingseffekt - Kraftaufbau, Ausdauer, Schnelligkeit - besser um.

Hamburg, 15.12.98

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